Am 10. Mai wird d’Muetter gfyret – und d’Florexpertinne säge: Weniger isch meh, Hauptsach vo Härze
Lozärn – Öpper het emol gseit, di schönschte Blueme sind die, wo öpper bringt, wo me geern het. Und am Müeterdag – Suntig, 10. Mai 2026 – gohts genau um das. Nid um en tüürbouzige Strauss us em Botanikgarte, nid um Impressiere, sondern um en Moment, wo d’Muetter spührt: Du hesch a mich dänkt.
„Mini Muetter hät en Sunnebluem eifach nid welle usegheie“, seit d’Jenny us Bärn. „Si hät se lo stah, bis si ganz trochen isch – rührig am Fänschter.“ Das isch genau, wo d’Floristik-Expertin Sandra Müller vom Züri-Blütehuus au druf use will: „D’Müetter wänd kei Kunstwärch. Si wänd en Gschicht, wo mer ene seit: Du bisch wichtig.“
D’Chlassiker – immer no e gueti Wahl
D’Nägelchene – die klassische Mueterdagsblueme – sind us eme Grund so beliebt: Si symbolisiere die unändlichi Liebi vonere Muetter. Und si hebed i de Vase bis zwe Wuche. Pfingstrosene, die grossi, prächtige Blüete, wünsched Glück und e schöni Zyt. Rose sind es Dankschön für alli Fahrdienste, alli gmeinsame Stunde. Tulpe – eifach, fröhlich, ohni grosses Tüdelü – säged: Ich ha di gern.
Aber wänn dini Muetter zum Bispil Astern oder Freesie am liebste hät: Denn gang detenang. D’Bedeutig isch zweitrangig, wenn d’Freud gross isch.
Das isch 2026 angesagt (Spoiler: Praktisch)
D’Flore-Trends für dä Müeterdag sind überraschend erdno: Lokali Blueme stönd hoch im Kurs. Chäufer us em Regionale – also Blüestecke vom Buur us dr Nochberschaft, nid flüüggemacht us Holland oder Afrika. Sind fischer, billiger und händ en natürlichi Scharm. D’Farbwält isch zügig: Staubigi Rose, helles Lavendel, buttrigs Gäl. Nüt, wo schreit.
E Trend, wo d’Fachlüüt grad liebe: Topfpflanze. En Orkidée oder en chline Kalanchoe – das git und git. D’Muetter cha se uf ds Fänsterbankli setze und jedes Mal a di dänke, wänn se Wasser git. Musss aber nid oft – perfekt für die, wo säge: „Ich bring alles um, wo grüen isch.“ Suckulente sind e Rettig für alli, wo a Pflanze e Mordserfolg hend.
5 Bluesträüss, wo wörkli funktioniered
- Nägelchene: Zäher als Zementsack, schön as wie es Bild. Halte bis zwei Wuche. Stiele chürze, Wasser all paar Täg wächsle.
- Pfingstrosene: Cherme uf, sind gross und stolz. Für die Muetter, wo kenen Uuftritt mag. Chüel stelle, nid i d’Sunne.
- Tulpe: Wachse i de Vase wyter – ernscht! Stiele schräg aschniide, Vase suber mache.
- Rose: Garte-Rose sind am beschte, meh Blüete, meh Gschmöck. Blätter under em Wasser use – suscht chunts Bakterie.
- Hydrangea im Topf: E Läbpflanze, wochenlangi Freud. Wenn me se i de Garte pflanzt, sogar monatelang. Wasser, wänn d’Erde trochen isch.
Ei Minute – fertig isch
Di nöie Florischtinne macheds eifach: Bruune Karton oder unbleichti Leiwand, das langet. Gseht us, wie wenn me sebs gmacht het – und isch vii schöner als Glanzpapier. Für Topfpflanze: es alte Ceramic-Schüsseli us em Brocki – fertig.
Es isch dr Gänd – nid dr Priis
D’Karin us Zug hät letscht Johr i ihrem Blog gschribe: „Mini Muetter isch nüm do. Ich würd alles gäh, um ere nomol es zwölf-Franken-Nägelchene-Büscheli i d’Hand zdrücke.“ Das isch dr Punkt: D’Müetter wänd kei Perfektion. Si wänd en Bewys, dass me se gseht. Dass me weiss, was se geern händ. Dass me se nid vergisst.
Dini nöchschti Etappe: Ruf dini lokali Blumelade oder de Buuremärt a – frög, was im Momänt blüet. Du wirsch überrascht sy, was si vorschlönd. Und du understitzsch öpperen us dinere Nochberschaft. Das macht dr Strauss no schöner.