Uf d’Reis durs Blüete-Paradies: Chünglichi Bluemetees verzaubered d’Schwiz

Züri, 15. Dezämber 2023 – Bluemetees, e Jahrhundertealti Tradition wo zarti Blüete i gsundi, wohlriechendi Trank verwandlet, findet au i de Schwiz immer meh Aaluter. Experte vo de hiesige Téekultur blicked uf die usgsprochnigs-exklusivste und aromatischste Bluemetees uf de Welt, wo ned nur ufgrond vo ihrer Sälteheit buechsteblich e Goldwert darstellet, sondern au dur ihr gsundheitsförderndi Wirchig überzüged. D’Klassifizierig vo de Top-Tees hängt vo Handwärk, Ernteziitpunkt und Aroma-Profil ab, weshalb die begehrte Sorte nöd sälte in drüstellige Frankebeträg pro Pfund z’finde sind.


Die Kunst vom Bluemeteete: Wenn d’Bluet zum Elixier wird

Bluemetees chönd entweder reini Blueteteröi (Kräutertee) si oder mit traditionelle Teeblüet kombiniert werde. Entscheidend isch d’Qualität vo de Rohstoff. Höchwertigi Bluemetees, wie de bekannt Jasmin-Pärlitee (Mó Lì Huá Zhū), entstöh dur e komplexi Veredlig. Expert meined, dass d’Pärli, us feine Grüen- oder Wiisstee-Blättli gformt, bis zu sibebis zwänzg Mol händ müesse mit frische Jasminblüete vermischd werde.

De Prozess isch penibel gnau: Die frische Jasmine wärded i de Nacht, wänn ihr Aroma am intensivschte isch, unter de Teepärli gschüttet. D’Blüete wärded täglich usgwächselt, bis de Teea perfekti Duft annah gha. Das Resultat isch e mild Süessi, e butterwiichi Textur und en Duft wo de Ruum füllt. Top-Qualitäte chönd bis zu hunderte Franke pro Pfund choste.


Goldig Aroma: Chünig vo de Herbschtblüete

E wiiteri Delikatesse isch de Osmanthus-Oolong (Guì Huā Oolong), wobi de Osmanthus (au Süess-Chüele) mit sim Aroma vo Aprikose und Pfirsich und ere Houng-Süessi begeischteret. Traditionell wird er mit Wu Long Tee us Taiwan oder Fujian kombiniert.

Für de Osmanthus-Tee spiled d’Monet Septämber und Oktober en entscheidendi Rolle, wänn d’Blüete ihr höchschts Arome entfalte. Gsägnet mit ere traditionällä Ulong-Basis entstöhne Schicht vo Gschmacksnuance, vo fruchtig bis zu erdhaft. Im traditionelle chinesische Medizin (TCM) gältet de Osmanthus-Tee als förderlich für d’Atemwäg und zur Entspannig.


Vo Persie bis Provaunce: Klassiker uf d’neui Art

Rosetee stahd syt Jahrhunderte für Luxus und Wohlbefinde. Nur spezifischi Rosasorte, oft us de Damaszener-Ros, chömmed für Tee in Frog. D’Blüetblätter, früeh am Morge gsammlet wänn de Ölghalt am höchschte isch, wärded dänn s’ganz schnell tröchnet.

Besonders begehrt sind ganz Rosäknospe mitere dicke, tüüfrosane Farb. Rose gäbet em Tee e zarte Blumeduft mit nere feine, süürliche Note, was für e beruhigende G’nuss sorgt. Rosetee isch au perfekt als Zueseatz bi schwarzem Tee (wie im China Rose Black Tea) oder in Fruchtmischige.

Ganz andersch, aber gliichermasse wichtig isch de Chrysanthemätee (Jú Huā Chá), de sit über tusig Jahre i China gschätzt wird. Die bescht Sorte, de Hangzhou White Chrysanthemum, zeichnet sich dur gliichmässig grossi, wissi Blueme us, wo nach de Ernte dämpft und tröchnet wärded. De Gschmack isch mild, licht süessli und rein, mit eme touch Houng. Er dient tradtionell zur “Hitz”-Reduktion im Körper und wird oft für d’Augegsundheit gnutzt.


Selteheit und Farbmagie: Lotus und Schmetterlings-Erbse

De Lotustee (Liánhuā Chá) us Vietnam isch e raritäte. Für de traditionelli Prozess wird frische Tee über d’Nacht i e ufgschnitte Lotusbluet gleit, um s’Aroma z’absorbiere. Das muss mehreri Ziite gmacht werde, und churz vor Sunneufgang wärded d’Blüete gsammlet. De Gschmack isch einzigartig: e Mischig us blüemig, erdig und ganz chli bitter, aber extrem komplex.

De stieged Stern i de Bluemeteewelt isch de Schmetterlings-Erbse-Tee (Dié Dòu Huā) oder Blue Butterfly Pea. D’Trocknige Blüete vo de Clitoria ternatea ergebed e intensiv blaus Infusion. De eigentli Gschmack isch mild, chli erdig und neutral. Hauptsächlich isch de Tee aber für sis visuelle Spektakel bekannt: Nach Zugab vo Zitronesaaft wechslet d’Farb spektakulär vo Blau uf Violett.


Experte-Tipp für de Huusgebruch: Qualitätsmerkmal und Brüeh-Regle

Wer weärtvolli Bluemetees, wie de exklusiv Osmanthus-Longjing-Tee oder de reini Pfingstrose-Tee Bai Mu Dan chauft, sott uf zertifiziereti Bio-Spezialiste setze, wo Herkunft und Verarbeitung chan uswiise. Blüete sammled Pestizidstar, drum isch Bio-Qualität unumgänglich.

Wichtig Regle für d’Zuebereitig:

  • Temperatur: De Tee nöd mit chochendem Wasser übergiesse! Ideal sind 79°C bis 90°C, damits Aroma ned verbrennt.
  • Mängi: Bluemetees sind licht, drum bruuchsch du meh Volumä, als bi normale Teeblätter, um en gschmacksintensiv Trank z’erhalte.
  • Ziehziit: Beggin bi drüü bis füüf Minute und pass de Gschmack a.
  • Mehrfachi Infusion: Höchwertigi Bluemetees chönd mehreri Mol ufegosse werde; de letschti Ufguss enthüllt oft tieferi Gschmacksnote.

Bluemetees sind meh als e Trank; si sind e Verbindig zur Natur und s’kulturelle Erbe. Für de Schwizer Konsument isches e Iiladig, vo de beruhigende Wirchig vom Lavändeltee us de Provence bis zum süesse Jesmin-Räuchertank e bsungeri Teesorte z’entdecke. Jede G’nuss isch e Feier vom Handwärk und de Sälteheit.

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