ZÜRICH – S’Chinesische Neujahrsfescht (Frühlingsfescht) bringt nöd nume familiärs Bsinnä, sondern au ä Flut vo läbige Pflanzä mit sich, wo sälber Glück, Wohlstand und ä bsundi Zuekunft symbolisiered. Wiit über d’Grenze vo Asie uus isch dä Brauch bi de Huusmusig z’Züri und Lozärn aacho, wo jedes Gwachs ä tiefi kulturelli Botschaft treit. Mer hend d’Experte befrogt, wive s’richtigi Arrachement gmacht wird und wie mer d’Blüemä au no nach de Feiertäg guet pflegt.
Symbolik und Uszüchti
Im Zentrum vo dere Usstellig stöh näbed de klassische Orchiidä, wo für Fruchtbarkeit stöh, bsunders Pfirsichblüätä (Aaspröch zum Liebi und Langlebigkeit), d’Narzissä (Glück und eue Aafang) und d’Cumquatsbäum (Wohlstand und Reichtum) wo ä spezielli Rollä i de Dekoration spiled.
D’Königin vo de Festtäg: Pfirsichblüätä (Taohuā)
Bim Züglet bi de Neujahrsfäscht in Kantön Züri und Aargau sind d’Pfirsichblüätä immer en Hit gsi. Si symbolisiered Liebi und en gsunde Aalass. Dr Experte rät: «Wähled Ästä, wo voller Knospe sind, aber nöd zwingend scho ufgange. Wenn si no chli sind, chönd Si d’Blüetzyt verlängere.»
- Pfleg-Tipp: Äst schräg abschneidä, in chüelä Wasser (15–20°C) stellä. Nöd diirekt uf d’Heizig.
S’Wasserwunder: Narzissä (Shuixian)
Narzissä, bsunders d’Art us Fujian (China-Narzissä), sind s’Zeichä für d’Aakundigung vom Frühlingsfescht. Iri intensiv duftende, wisse Blüete (oft Lingbo Xianzi gnennt, d’Fee uf de Wällä) sind s’Sinnbild für ä reini Seele und sälle Zytpunkt.
- Zucht: Meischtens wärded d’Zwieblä nur i Wasser kultiviert (Hydrokultur). Wichtig isch, dä Zwiebäl-Fuess nöd vollständig unter Wasser z’stellä.
- Blüetzyt kontrolle: Wenns z’schnäll wachsed, isch ä chli eis i’s Wasser hilfreich.
Silberwiede (Yinliu) für dr Aanhalt vo de Kohle
D’Silberwiedä (Salix discolor), oder im Dialäkt «Sälberschwii-e», isch ä Must-Have, wil de Name wie «Silber blibt» tönt (Yín Liú). Ursprünglich mit silbrige samte Knospä, wärded hüt aber au rötlichi oder goldigi Varianti iigsetzt.
- Vorteil: Im Gsatz zu andere Pflanzä chunt d’Silberwiedä ohni Wasser us (Trockenhaltig), was d’Haltwärty ufs ganz Johr verlängeret. Wenn me si z’Wasser git, fanged d’Knospä a z’wachsä und verlierä de silbrigi Glanz.
D’Wirtschafts-Blüemä
Nebed de traditionelle Pflanzä i de Wohnzimmer vo de Schwizer Huushalte (wo gärn Orchidee und Boni-Farbe händ) gits no d’Pflanzä, wo bsunders för d’Gschäftsstellä wichtig sind.
Glücks-Baimli: D’Cumquat (Juzi/Jinju)
Sicher nöd z’vergässä sind d’Cumquat- oder Oräge-Baimli, wo s’Wort Juzi (Orangä) wie Glück (Jí) tönt. S’goldigi Früchtli symbolisiert Reichtum und Wohlstand.
- Uswahl: Wähled Bäumli mit viel und glichmässig verteilter Frucht, glänzendi dunkelgrüeni Blätter und ohni Schädling uf de Rücksitte.
- Pfleg: Vieli Liecht und nöd z’viel Wasser. De Bodä dörf uf de Oberfläche z’Wässere chli abtrochnä. D’Frücht blibed lang am Baum.
Rich-Bamboo (Fuguizhu): D’Zuekunft vo de Fuscht
D’Glücksbambus (eigentlich Dracaena sanderiana) sind beliebt für iri verschiideni Formä (Spiral, Türmli) und d’Zahl vo de Stängle (3 Stängle = Glück, Wohlstand, Langlebigkeit; 8 Stängle = Prosperität).
- Hydrokultur: Am beschte mitem destillierte oder abkochete Wasser d’Zuschlaggä gäh, um Chör z’verhinderä, wo d’Blätter gilb macheted.
Fazit: Ä Bsunderi Blüet-Vielfalt
S’Chinesisch Neujahrsfescht bringt ä farbigi und duftendi Uswahl vo Pflanzä i d’Hüüss vo de Schwizer. Vom Glücksbambus für d’Gschäftsstellä bis zur Narzisse i de Wohnstube – jedes Gwachs verchörpert ä bsundrigi Botschaft vo Zuekunft, Gsundheit und Wohlstand. Indem me d’Pflägetipps beachtet, chömed d’Blüetä nöd nume durch d’Feiertäg, sondern lang driiber uuse.
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