Zwüsche Apriländi und Afang Mai beschäftigt di alli di gliche Froog: Was schenki ich mim Müetti zum Muttertag? Am Blüemelimärt stöhn dänn grossi, bunti Strüss, verpackt in Gschänkpapier und Folie – scho hübsch, aber irgedwie nid so richtig persöönlig. Dänn erinneret me sich an früener: D’Mueter het am Chuchitätsch i däm eifache Glas d’Nägeli gha, wo d’Nochbere gschänkt händ. Si het glachet und gseit: «Mit Blüemli am Tisch macht Choche grad dopplet Spass.» Es isch die eifachi Freud, wo de Muettertag so b’sunder macht.
D’Revoluzioon am Blüemelimärt: Was 2026 würkli zellt
Mittlerwiile gseet me e fesche Trend: D’Lüüt wänd wider zrügg zum Ächte. Immer meh Lüt setze uf Blüemli vo hiesige Gärtnereie, statt uf importierti Bündel. D’Farbe wärded sanfter – nümme die knallrote Roose, sondern liechter Rosa, Milchwyss und hell Violett. Die Töön lönd sich schön i d’Woonig integriere und mached au no am dritte Tag Freud. Nämme au Topfpflanze starch zue: Orchidee, wo wuchelang blüejet, oder Sukkulänte, wo fast kei Pfleg bruuched. Und d’Verpackig? Immer meh wird uf nochhaltigs Material gsetzt – Sacktuuch oder alti Zytige statt Plastik. Das isch nid nur schöner, sondern au scho für d’Umwält.
Fümfi Blüemli, wo jedes Müetti freut – mit Tipps vo Profis
D’Wahl isch gross, aber nid alli Blüemli sind gliich pflegeächt. Da chunt eis, wo würkli funktioniert.
- Nägeli (Carnations) – Der Klassiker für d’Mueterliebi. Wähl liechteri Töön wie Rosa oder Wyss. Si stönd guet ufem Chiletisch und müend nume alli zwei Tag frischs Wasser.
- Roose – Wennd danke wotsch, nimm Pink- oder Wyssröösli. Muesch nid nüünzg Schtängeli haa – zwöi, drüü sind scho richtig gschmöckig. Schräg aschniide, es bitzli Schnittblumendünger dezue – dänn halteds e ganzi Wuche.
- Pfiifli (Peonies) – Diese Blüemli stönd für gueti Gsundheit und Glück. Wichtig: Si blüeje nur 3–5 Tag, aber wenn si offe sind, gits nid Schöners. Tüüf is Wasser stelle, jede Tag de Stängel neu schniide.
- Tulpe – Für Muetere, wo immer sege «Ich ha kei Wünsch». Tulpe sind zart und bruuched en chüele, schattige Platz – nid i d’Sune oder näbe d’Heizig. Das isch d’Ufmerksamkeit im Chline.
- Orchidee im Topf – Der absolute Hype 2026. D’Pflanze blüeht monnelang, und d’Pfleg isch eifach: Einisch pro Wuche chli wässere, nid z’viel. Perfekt für alli Müetti, wo säge «Schüüss doch keis Gält!».
Die chlinsti Geste macht de gröschti Underschid
Letst Jahr het d’Nochbere Frau Meier vo ihre beide Söhn zwei Riesenstrüss Roose übercho. Si het sich gfreut – aber scho nach ere Wuche sind d’Blüemli verwelkt und im Chehr- Sack glandet. Was isch aber passiert? Ihr Enkelchind het us em Wärchunterricht drüü Papiirblüemli gfalte, i es altes Gümmliglas gsteckt und e Charte dezue gmacht: «Grossmuetti, ich ha di lieb.» Die Gschänkli stönd hüt no ufem Glastisch. Frog di: Was isch würkli vo Härze cho?
So schänksch du, wo würkli chunt
Blüemli si nid e Frag vom Priis, sondern vo dem, wo du druf legsch. Welchi Farbe mag dis Müetti am liebste? Isch si dä Typ, wo alli zwei Tag Wasser wächslet, oder eifach öpper, wo säit «Söll halt läbe»? Denk dra: Au wenn du am Blüemelimärt es Päckli Gänseblüemli für zää Franke chaufsch, aber persöönlich verbringsch und lachisch, wird si vom Härze use lächle.
Mach’s wie di Profis: Rüf vorhär ali Mueter aa und froog: «Mami, hesch lieber Blüemli zum Aaluege oder ehender en Kafi und Zopf i de Stadt?» Die Antwort wird di füere – und si spürt, dass du würkli überleit hesch.
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