Züri, 28. Mai 2024 – En prächtige Blüemestruuss isch für vili es Zeiche vo Fröid und Schönhäit. Gliichzitig bringt di traditionelli Blumeproduktion aber oft es Problem mit sich: Die intensivi Nutzig vo synthetische Dünger und Pflanzeschutzmittel cha Gsundheitsrisike bi Konsumänte, Bsunders bi empfindliche Persone, uslöse. Öi wenn d Blueme optisch einwandfrei sind, chönne Rückständ vo dä Chemikalie im eigete Wohnzimmer lande.
Di unsichtbari Last: Dünger und Pestizid im Bluemefäld
D Hochzucht vo Blueme isch uf maximali Erträg und perfekt Ussähäi**t usgrichtet. Das bedingt en massive Iisatz vo synthetische Stoff.
Kunstdünger: Wil si Stickstoff (N), Phosphor (P) und Kalium (K) schnäll zur Verfüegig stelle, sind synthetischi Düngemittel wie Ammoniumnitrat oder Harnstoff Standard. Bi übermässigem Iisatz chöi Nitrate ins Grundwasser gschwämmt wärde, was d Trinkwasserqualität beeinträchtigt und bspw. ds Risiko vo Blausucht (Methämoglobinämie) bi Säugling erhöit. Zuedäm veränderet z’viel Dünger d Bodechemie und cha zur Aalagerig vo Schwärmetall wie Kadmium füehre. Für d Landwirtschaftsarbeiter birgt di hiichä Iisatz vo Dünger ds Risiko vo Hütirritatione und Atemwegsbeschwärde.
Pflanzeschutzmittel (Pestizid): Si sind entscheidend, um d Blueme vor Schädlinge, Pilz und Unchräuter z’schütze. D’Fülle vo iigsetzte Mittel isch gross: vo Neonicotinoide (Insektizid) bis zu Fungizid wie Chlorothalonil.
Risiko bi Konsumänte: Wenn de Strauss in d Wohnung chunnt
Pestizidrückständ sind nöd nur imene Bluemefäld es Problem; si verblibed uf Blätter und Stiil bis zum Verchauf.
Kontakt und Exponierig: Bi dr Handlig und bi de Pfleg vo de Blueme – wie Bschniide oder Umställe – chönne Konsumänte über d Huut oder durch s’Iinaatme vo Staubpartikel mit de chemische Stoff in Kontakt cho.
Besunders bedenklich sind endokrini Disruptore (hormonwürkendi Stoff) und neurotoxische Substanze, wo in verschidene Pflanzeschutzmittel enthalte sind. Langfrischtige Kontakt, Bsunders bi regelmässigem Kauf vo Schnittblueme, cha Ängschte hinsichtlich chronische Gsundheitsfolgewie Nervestörige, Krebs oder Störige im Hormonhaushalt uslöse.
Au im Huus halt’s d Chemikalie nöd ah de Blueme: D Rückständ chönne a Oberfläche absinke oder sogar in d Luuft verdampfe, Bsunders wänn d Blueme in chline oder wäniger guet *belüftete Zimmer (z. B. Schlafzimmer) platziert wärde.
Schutzmassnahme und Alternativen für Bluemeliebhaber
De Weg vo de Chemikalie uf d Blueme isch vielschichtig. D Chemikalie wärde mehrmals während dr Wuesstumsphase und nach dr Ernt (zum Konserviere) iigsetzt.
Was Sie dihei chöi mache:
- Vorsichtiges Abwäsche: Stiil und Blätter under fliessendem Wasser liecht abwäsche, um oberflächlichi Rückständ z’entfärne.
- Schutzkleider: Bi längerem Hantierä mit em Struuss (Bschniide, umställe) Handschuhe träge.
- Standort wähle: Blueme nöd direkt näbed em Ässe oder uf de Kücheschrank platziere, um Kontaminierig z’verhindere.
Verantwortungsvolli Usfall:
Die effektivschti Stratägie isch d’Wahl vo alternativi Bluemequelle:
- Bio-Blueme: Wenn möglich uf biologisch oder nachhaltig produziert Blueme umstiige, wo uf synthetischi Dünger und Pestizid verzichtet hend.
- Regionali/Saisonali Blueme: Diä hend i dr Regel chürzeri Transportwäg, was d Notwendigkeit vo konservierende Chemikalie reduziert.
- Topfplanze: Selber züchti Blueme oder Topfblueme gäbed Gärtnern d’volle Kontroll über d Pflegemethode.
Obwohls Risikos vo akute Vergiftige bi normalem Konsum tüüf ist, gäbed d Studien a, dass Arbeiter uf de Fälder und im Blumegschäft regelmässig systemisch exponiert sind. Für empfindlichi Persone – wie Schwangere, Chile und Allergiker – isch s’Vermeidä vo dänne Chemikalie bsunders wichtig. Mit em Bewusstsein und em Uswähle vo nachhaltig kultivierte Blueme chöi Blüemefans d’Schönhäit vo de Natur ohni unnötigi Gsundheitsrisike gnüsse.