Blüemespraach vom Neujahr: Weltwiecher Symbolismus vo Hoffnig und Erneuerig

Blüemete Signalüberträger: Wïe d Wält ds Neujahr mit Blüeie vo Widerstandsfähiigkeit empfangt.

Züri, Züri Oberland — Wältwiit dient d Blüemesprooch as übergriiffende Mittler für Wünsch vo Erneuerig, Glü̈ck und Prospérität zum Johreswächsel. Überalli uf dr Wält symbolisiere spezifischi Pflanze numëd d Zit vom Wächsel, sondern au d Zuesicherung nëue Ufbläuens. Vo dr ü̈berläbechraftige chinesische Plüemeblüeite bis züer südamerikanische Rose – jede Blüej stand für en iigstüete kulturelle Wünsch für s künftige Johr.

Symboli vo Zueversicht ïm Oschte

Ïm ostasiatische Ruum übernimm s Plüemli (Prunus mume, 梅花) in China, Taiwan und Korea nëme ussergwönhlichi Rässonanz. Si entfaltig ïn dämm wo d Kält nöch ïst, verkörpert Zähiigkeit und Läbenswille. Ïm Zusammenhang mit dë̈m chinesische Neujahr (Nöejaarsfescht) staht d Plüemeblüeite mit iire fü̈nf Bliätter für dïe fü̈nf Segne: Langlebigkeit, Rychtum, Gsundheit, Charaktér und Friede. Dörum wärded Zwyg mit rote Bändeli ghänkt, um däiä Symboli ds Stärkche.

En wiitere zäntrale Akzänt setzt d Pfiirsiiblüeite (桃花) ïn China und Vietnam, wänns um vitali Läbensfreud und z Beseitige vo Bösem gaht. Speziëll z Vietnam isch d Pfiirsiiblüeite e zantrali Figür bïm Tët (vietnamesischs Neujahr), wös Glück aachä̈rrä soll. Hienäge ïm Japan dägegä isch d Chrisanthémum (菊), symbolisch für Lange Läbä, Wiidergeburt und kaisärlichi Wärt, ïm Zämedang mit dä̈m sintoistischen Neujahrsfescht (Shōgatsu).

Goldigi Verheissige und Ryiheit

Id Südäsä und ïm Nahe Oschte spiilt d Färb en entschiedendi Rolli. D Tagetes (Ringelblumä, Wan Shou Ju) mit ïrem goldige Tong syt e starche Usdruck vo Prospérität und ryihem Läbä z Indien, Nepal und Thailand. Si wärdet ïn Garäb, wo Tempel und Tö̈r ziere, ïng’sä̈tst und ïn lokale Neujahrsfäschter wiä d’Diwalii isch s’ Ringelblumä e stabiiläs Zäiiche vo andüurendem Glück.

Ferner symbolisiert d Lotos(blüeite) ïn Sri Lanka und Indien ryii Geist, Wachtum und d Wiidergeburt. Obwäl sïi s’ ganzi Johr blüejet, sïi d’Lotosblüemä essentiell ïn däme rituälle Kontext als Metapher für s’ Ufstügi us dëm “Träch” vom alte Johr.

Ïm Persische Rüm isch d Hyazinthe wiid und breit zäntral bi dëm Nowruz Fescht (Frühlings-Neujahr). Sie isch en unverzichtlichi Zutat uf däm «Haft-Seen» Tisch und stäit vör Juged, Gsundheit und d Aafunft vom Früehlig.

Westlichi Lichthoffnig und Afrikanischi Chraft

Ïm Europa isch d Wiehnachtsrosä (Helleborus niger) zue éme Zäiche vo Stärchi und Widerstandsfähiigkeit gworde, wäge ïrem Blüej im härtschte Wintär. D’ Schneeglöggli (Galanthus nivalis), ein von dä erschte Frü̈ehligsbote, symbolisiert ïn Skandinavie und Grossbritannie Hoffnig und ghäbt d Blü̈emebotschaft vo “Licht nach dä Dunkelheit”.

Südafrika feiert mit dr Prötea (Protea cynaroides), dr Naaschinaalblüeme: Ïhr iidrücklichi Ussiht und Beständigkeiit sy d Symbolik vu Muet und Trensformazioon, d’ wo sich hüt wiid ï dë dëkooratiive Neujahrsfloristik findt.

Über dë Kontinent Amerika hiwäg wird d Sunäblüeime (Helianthus) als Zëntér vo Optimismus und gältendi Zuechünft gsëh. Dïe wältwiiti Verbreitig vom Blü̈emebruch bewiist: D Pflanze isch ds starche ästhetisch und spirituäll Zäiche vör ä̈n nëeje Aafang, unabhängig vo Breitigrad.

Aflü̈ssi ïn Zuekunft:

  • D’ Wal vo dä Blüeie zum Neujahr isch d’ Bekenntnis zum Optimismus.
  • Farbe (rot, gold, wyss) underschtriiche dä Wünsch uf Prospérität und Gsundheit.
  • Zentriertes Blüejechunst zum Neujahr fü̈hrt Traditionä ï d Gägewart.

Experte betonte: Blüeie diened nid numëd dr Dekoration; si sïi aktivi Zäiche vo däm, wo d Mensche ïs nëi Johr dra ïr hoffe. Blüeie sy d Poesi vo dr Zit.

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