Bedenkliche Fund: Pestizid-Cocktails i jedem Bluemestrauss

Konsumenteschutz-Organisatione Schlage Alarm: Studie ufdecke hohi Konzentratione vo Schadstoff i importierte Schniitblueme – Sektor Ohni Regulierig im Fokus.

Züri – Aktuelli Untersuechige in Europa zeige uf, dass praktisch jede gteste Bluemestrauss Ruckständ vo Pflanzeschutzmittel enthält, wobi sich in einzelne Färbe bis zu 46 verschideni Chemikalie finde lasse. Experte bezeichne d Situation als “regulatorische Bliindfleck”, da im Gegensatz zu Läbensmittel kei verbindlichi Gränzwärt für Pestizid i Schniitblueme existiere und au verbotti Stoff id Blueme-Lieferkette zruggfinde. Obwohl bisher kei direkti Gsundheitsrisike für Konsumente bewiise si, warne Wüsseschaftler vor de akkumulierende Gfahr, insbesondere für empfindlichi Personengruppe.

E Schockierendi Zuesammesetzig

Die umfassendi Entdeckig folgt uf Tests vom UFC-Que Choisir, de grösst Konsumenteschutzorganisation vo Frankriich, wo Usgab vo Bluemegschäft und Supermärkt analysiert hät. S Resultat isch ufreggend: Alli Bluemestrüss, drunter Rose, Gerbera und Chrüsliblueme, enthielte Pestizid. Im Durchschnitt si fasch 12 Substanze pro Strauss gmässe worde, wobi e Teil devo als potenziell chrebseregend oder hormonstörend iinstueft sind.

Parallel die Resultat us de Niederland zeige, dass ellei 13 underuechti Strüss 71 verschideni toxischi Substanze enthielte händ, drunter 28 Chemikalie, wo i de EU verbote sind. Im Schniit hät jede Strauss rund 25 unterschiedliche Insektizid ufwiese.

Chritisch Festgstellti Chemikalie:

  • Carbendazim: Ufgrund vom Gfahrenpotenzial für gnetischi Verändrige und Schade an de Reproduktion verbote.
  • Chlorpyrifos: I de EU wäge sinere neurotoxische Wiirkig uf d Entwicklig verbote.
  • Organophosphate: Chemisch Ähnlech mit Nervegift und i Huut- und Atemwegsresist wäge ihres Gsundheitspotenzials.

D Blueme-Branche, vor allem durch Importe us Länder wie Kenia, Ecuador und Kolumbie, funktioniert i de Regel ohni di strenge Kontrolle, wo für europäischi Läbensmittel gälte. Das erlaube de Pflänzer, Chemikalie z bruuche, wo bi is uf em Acker scho lang verbote si.

Florischte als Risikogruppe

Wähli d Gsundheitsfolg für d Endkonsumente no witer undersuecht werde müesse, si d Risiko für Florischte und Bluemelade-Mitarbeiter klarer bewiisbar.

E belgisch Studie hät ufzeigt, dass Baumwullhänsch, wo 20 Florischte während ihres Alltagsträge gleiht sind, nach nur zwei Stund 111 verschideni Insektizid ufgno händ, mit im Schniit 37 Substanze pro Probe. Folgeuntersuechige vo 42 Florischte händ im Urin im Durchschnitt 70 Pestizidrückstünd und Metabolite identifiziert – wiit über de Wärt vo Personne ohni Kontakt mit Blueme.

Experte deute druf hi, dass d Ufnah vo Pestizid über d Huut bi dänne, wo täglich mit kontaminierte Blueme schaffe, e potenziells Gsundheitsrisiko darstellt. Uf Blütemischte si sogar Krebserkrankige, wo uf di jahrelangi Usetzig zruggzfüehre si, juristisch aerkännt worde.

Der Wäg zur Verantwortig

D Bluemewirtschaft hät zwar betot, dass ihr Pflänzer e hohe Wärt uf d Gsundheit ligge, aber d Fakte im Plantageberich uuserhalb vo Europa erzähle e anderi Gschicht: Studie in Äthiopie und Kolumbie dokumentiere bi dertigä Arbeitschräft vermehrt Atemwegs- und Huutproblem, Fehlgeburte und Entwickligsstörige bi Neugebore.

D Konsumenteschutzorganisatioune fordre drum umgehendi Regulierige für Schniitblueme.

Handligsempfehlig für Konsumente:

  • Lokali Blueme bevorzuge: Blueme us Heimproduktioun bruuche id Regal weniger Chemikalie, da si nit für de lang Transport müesse vorbereitet werde.
  • Nöchi und Bio-Wariante: Frag i dim Bluemegschäft oder uf em Märit, wie d Blueme produziert werde, und wähle, weni verfügbar, Slow-Flower- oder zertifizierti Bio-Produkte.
  • Ufgrund vom Kontakt: Trag Hänsch bim Arragiere vo Strüss und wäsch dir d Händ gründlich, besonders wenn Chind oder schwangeri Fraue det si.
  • Kei Konsum: Dekorativi Blueme si i de Regel nit zum Verzehr geeignet und sötte nit als Läbensmittel benützt werde.

Am Schluss stet fest, dass d wissenschaftlichi Lücke i Bezug uf d Gsundheitsgefahr für d Endkonsumente e direkte Resultat vom Mangel a Regulierig isch. Di aktuell Situation erlaubt e unkontrollierti Blueme-Lieferchätti, wo Chnüpf us toxische Ruckständ in Stube vo Millionene vo Mänsche bringe. Lueg uf d Würkig vo däre “bluemige” Gschänk id Branchen nähme muess, bevor klarheit über d volle Usmass vo däm Problem herscht.

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