Jedes Jahr im Mai chunnts mich wider aa: d’Erinnerig a d’Chindheit, wo d’Muetter am Maart Blueme gchauft het. Si het sä sälte mitbracht, aber jedes Mal het si d’Nägelene vorsichtig in es Glasgschirr gsteckt uf e Esstisch. Denn hani nöd verstande, worum si grad die schlichte Blueme usgwählt het. Hüt weissis: Für d’Muetter sind Blueme kä Deko gsi, sondern es chliises, ächts Glück im Alltag.
Am 10. Mai 2026 isch wider Muttertag. Wemr au immer wider im letschte Moment nöd weiss, was mer schenke söll, denn isch dä Artikel wie nes Gspröchli bi Kafi und Guetzli – e richtigi Hilf bi dr Blumewahl.
Klassiker, wo säber rede
Es git Blueme, wo me sofort a d’Muetter dänkt. Nägelene sind dr Inbegriff vom Muttertag: die rosa Sorte stoot für „d’Liebi vo de Muetter“, die wysse für „Dankbarkeit“. Falls dini Muetter lieber ruhig und zruggzoge isch, triffsch mit dene sicher nes guets Gfühl. Rose sind nöd nur für d’Liebi da: Gääli Rose säge „Danke“, rosa Rose danke für dini Sanftmut. Letst Jahr hani mimere Schwigermuetter nes Pöschtli rosa Rose bracht – si het gmeint, ich tüe Gäld verloore, aber denn het si jede Tag s’Wasser gwächslet und allne Verwandte s’Foto gschickt.
Trends 2026: Ächter und nöcher
I dene Jahr gönd d’Lüt immer meh zu Sachen, wo würkli öppis bedüte. Nöd die grosse, protzige Strüüss sind hüt gfragt, sondern Blueme vo lokale Buure – am Maart oder im chline Lade gchauft, mit es bitzli Ärde dra, rüere meh a. Die sachten Farbtöön wie hellviolett, chremefarbig oder buttergääl gönd im Wohnzimmer oder i dr Chuchi nöd under, aber mache dr ganzi Tag lichter.
En andere Trend sind Chräutertöpf und Pflanzetöpf: Orchideä, Lilie oder chlii Pflänzli imene schöne Häfeli. D’Muetter giesst jede Tag, luegt, wi di nöie Blättli chöme – das isch en lengeri Freud als es schnäll verwelchts Strüssli. Bi dr Verpackig setzt me uf Papiir, Schnuer oder Stoffbeutel, wo me wider cha bruuche. D’Muetter seit de: „So schö, das heb i uf!“
Fünf Blueme, wo zu jedere Muetter passe (und ganz eifach z’pflege sind)
- Nägelene: Halte lang. Stell si an en lüftige Ort, wächsle all zwee bis drü Tag s’Wasser. Blüeht bis über e Wuche.
- Rosa Rose: Schriib dr Stängel schräg a, nöd z’viel Wasser – suscht verfaulet d’Blättli.
- Pfiichstöckli oder Schoospfiichstöckli: Stönd für „Glückwunsch“. Groossi Chnospene, wenn si ufgönd, hets so richtig Chraft. Wasser höcher, jeden Tag wächsle.
- Tulpe: Symbol für „fürsorglichi Liebi“. Stell si grad i d’Vase, sust hänke d’Chöpf ab. Nur wenig Wasser.
- Chinggeli: Fründlich und schlicht, passt für Muettere, wo s’Läbe nöd kompliziert wänd. Muesch fascht nüt mache – nume ab und zue s’Wasser wächsle.
En chlini Gschicht us em Läbe
Mini Kollegin Ahui het letst Jahr am Muttertag es Bündeli Glöggli- oder Chüngeliblueme (Platycodon) vo eme lokale Buure gchauft. Ihri Muetter isch früener uf em Land ufgwachse und het sälber Glöggli gha. Wo si die Blueme gsee het, sind ihre d’Tränne cho – nöd vor Wehmuet, sondern vor Rüehrig. „Weisch du das no?“ het si gflüsteret. Ahui het sich erinneret: D’Muetter het früener immer uf wildi Blueme am Wäg zeigt und gseit: „Die müend nüt – die wachse vo säber und sind glücklich.“ – Luegsch, Blueme sind nöd eifach Dinge. Si sind Schlüssel zur Erinnerig.
Am Schluss: en leisrufige Hinweis
D’Muetter luegt nöd, ob d’Blueme tür sind oder ob d’Verpackig schick isch. Si schätzt de einzig Moment, wo me ahan si dänkt. Falls d’Zyt knapp isch: en schlichter Strauss Nägelene, mit ere Hand gschribene Charte, wo druff staht: „Mami, die Blueme erinnered mi a di“ – das langet.
Nöchste Schritt: Gang am Wucheändi id nöchst Blueme oder a de Maart. Lueg, wele Strauss di a s’Muetter lächle erinneret. Zaubre nöd, chauf en. Si het en verdient.
Meh Tipps und Vorschläg findsch uf mflorist.hk – en Online-Bluemelade, wo uf Muettertagsstrüüss spezialisiert isch.